Baden wird zum Freiluft-Meinungsraum
Im Rahmen einer aktuellen Studie unter Bewohnerinnen und Bewohnern in Baden verwandelt Marketagent zentrale Orte der Stadt in eine außergewöhnliche Ausstellungsfläche für Daten, Meinungen und Stimmungen. Unter dem Motto „Marketagent goes öffentlicher Raum“ werden ausgewählte Studienergebnisse direkt dort inszeniert, wo Menschen unterwegs sind.
Daten zum Anfassen: Studienergebnisse mitten im Alltag
In Kooperation mit der Badener Zeitung und dem Stadtmarketing Baden hat Marketagent eine Umfrage zum Leben in der Kurstadt durchgeführt. Um die Ergebnisse nicht nur zu veröffentlichen, sondern direkt in den Alltag der Badenerinnen und Badener zurückzutragen, wählt das Team einen ungewöhnlichen Weg: Zentrale Studienerkenntnisse werden auf Schilder gedruckt und temporär an stark frequentierten Orten platziert. Eine Inszenierung, die überraschend, aufmerksamkeitsstark und bewusst nah an der Lebensrealität der Bevölkerung ist. Neben Kurpark, Josefsplatz und Doblhoffpark machen die Marktforscher*innen dabei auch vor Europas größtem Outdoor-Fotofestival nicht Halt: Wenige Tage bevor La Gacilly Baden die Stadt wieder in eine Open-Air-Galerie verwandelt, bespielt Marketagent ausgewählte Stationen mit Zahlen, Daten und Fakten und macht die Meinung der Bevölkerung dort sichtbar, wo sonst faszinierende Bilderwelten im Mittelpunkt stehen.
„Daten gehören dorthin, wo Menschen sind“
Ein weiteres Highlight der Aktion: Ein Zebrastreifen wird temporär mit Kreidespray zum Balkendiagramm umfunktioniert und damit zum begehbaren Träger zentraler Studienbotschaften. Die Installation ist bewusst kurzlebig und wurde im Anschluss rückstandslos entfernt.
„Die meisten Studien verschwinden nach der Präsentation im digitalen Nirwana. Wir wollen sie dorthin bringen, wo sie wirklich wirken: in den Alltag der Menschen“, erklärt Thomas Schwabl, Gründer und Geschäftsführer von Marketagent. „Mit unserer Aktion machen wir sichtbar, was die Badenerinnen und Badener denken, fühlen und bewegt: überraschend und für alle zugänglich. Der öffentliche Raum wird damit zur Bühne für die Stimme der Bevölkerung.“
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